Der Kreuzweg (6.4.2020 – 11.4.2020)

Die Karwoche hat begonnen. In der Karwoche erinnern wir uns an Jesu Weg zum Kreuz. Lassen Sie uns den Weg Jesu mitgehen!

In den kommenden sechs Tagen finden Sie hier täglich ein Bild vom Kreuzweg auf dem Dreifaltigkeitsberg und dazu einen passenden Bibelabschnitt.

(Vielen Dank an Hans Haas für die Bilder)

Jesus wird zum Tode verurteilt

Foto: Hans Haas

Früh am Morgen schließlich trafen die führenden Priester zusammen mit den Ratsältesten und Gesetzeslehrern – also der ganze jüdische Rat – die Entscheidung: Sie ließen Jesus fesseln, führten ihn ab und übergaben ihn dem Statthalter Pilatus.

 Pilatus fragte Jesus: »Bist du der König der Juden?«
»Du sagst es«, gab Jesus zur Antwort.
Die führenden Priester brachten viele Beschuldigungen gegen ihn vor.
Pilatus fragte ihn: »Willst du dich nicht verteidigen? Du hast ja gehört, was sie dir alles vorwerfen.«
Aber Jesus sagte kein einziges Wort. Darüber war Pilatus erstaunt.
(nach Mk 15,1-5)

Jesus fällt unter dem Kreuz

Foto: Hans Haas

Jesus bricht unter der Last des schweren Holzkreuzes zusammen.

(nicht biblisch)

Simon von Zyrene hilft Jesus das Kreuz zu tragen

Foto: Hans Haas

Die Soldaten zwangen einen Mann, der gerade vorbeiging, für Jesus das Kreuz zu tragen. Es war Simon aus Zyrene, der Vater von Alexander und Rufus, der gerade vom Feld in die Stadt zurückkam.

(nach Mk 15,21)

Die Soldaten verlosen Jesu Klamotten

Foto: Hans Haas

Die Soldaten verteilten seine Kleider. Durch das Los bestimmten sie, was jeder bekommen sollte.

(nach Mk 15,24)

Jesus wird ans Kreuz genagelt

Foto: Hans Haas

Dann nagelten die Soldaten Jesus ans Kreuz.

(nach Mk 15,24)

Jesus stirbt

Foto: Hans Haas

Um zwölf Uhr mittags verfinsterte sich der Himmel über dem ganzen Land. Das dauerte bis um drei Uhr. Gegen drei Uhr schrie Jesus: »Eloï, eloï, lema sabachtani?« – das heißt übersetzt: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: »Der ruft nach Elija!« Einer holte schnell einen Schwamm, tauchte ihn in Essig, steckte ihn auf eine Stange und wollte Jesus trinken lassen. Dabei sagte er: »Lasst mich machen! Wir wollen doch sehen, ob Elija kommt und ihn herunterholt.« Aber Jesus schrie laut auf und starb. Da zerriss der Vorhang vor dem Allerheiligsten im Tempel von oben bis unten. Der römische Hauptmann aber, der dem Kreuz gegenüberstand und miterlebte, wie Jesus aufschrie und starb, sagte: »Dieser Mensch war wirklich Gottes Sohn!«

Auch einige Frauen waren da, die alles aus der Ferne beobachteten, unter ihnen Maria aus Magdala und Maria, die Mutter von Jakobus dem Jüngeren und von Joses, sowie Salome. Schon während seines Wirkens in Galiläa waren sie Jesus gefolgt und hatten für ihn gesorgt. Außer ihnen waren noch viele andere Frauen da, die mit Jesus nach Jerusalem gekommen waren.

(nach Mk 15, 33-41)